17°C
Öffnungszeiten heute:
08:00 Uhr

Menü

Kommunale Wärmeplanung

Im Jahr 2024 stammten noch rund 83% der Wärmeversorgung in Deutschland aus fossilen Energieträgern. Das soll sich in Zukunft deutlich ändern, denn Deutschland will bis zum Jahr 2045 (Bayern bis 2040) klimaneutral werden. Das gilt auch für die Wärmeversorgung. Daher muss die Wärmeversorgung in der Kommune auf Basis erneuerbarer Energien und unvermeidbarer Abwärme erfolgen. 

Mit der kommunalen Wärmeplanung stellt sich die Gemeinde Großenseebach aktiv den Herausforderungen der Energiewende und des Klimaschutzes. Ziel ist es, die zukünftige Wärmeversorgung vor Ort klimafreundlich, effizient und bezahlbar zu gestalten – für alle Bürgerinnen und Bürger, für Unternehmen sowie für künftige Generationen.

Die Wärmeplanung ist ein langfristiger, strategischer Prozess, der mit der Erstellung des Wärmeplans beginnt und insbesondere in konkreten Umsetzungsmaßnahmen auf Seiten der öffentlichen Stellen wie auch der privaten Investoren münden soll.

Diese Themenseite informiert Sie über:

  • den aktuellen Stand der Wärmeplanung in Großenseebach,
  • den zeitlichen Ablauf und die nächsten Schritte,
  • Ihre Möglichkeiten zur Beteiligung und Mitwirkung.

Gemeinsam gestalten wir die Zukunft unserer Wärmeversorgung – transparent, bürgernah und vorausschauend.

Ansprechpartner

Bitte haben Sie Verständnis, dass keine energetische Fachberatung zu Einzelobjekten stattfindet und keine Empfehlungen zu zukünftigen Heiztechnologien gegeben werden.

Bei allgemeinen Fragen oder auftretenden Unklarheiten können Sie sich jedoch gern beim Bauamt der VG melden:

Häufige Fragen

Auf Bundesebene wurde mit dem neuen Wärmeplanungsgesetz (WPG) die Pflicht zur kommunalen Wärmeplanung für alle größeren Städte eingeführt – kleinere Gemeinden wie Großenseebach können jedoch freiwillig tätig werden. Der Freistaat Bayern unterstützt dies ausdrücklich und fördert kommunale Wärmepläne mit Landesmitteln.

Auch Großenseebach nutzt diese Chance: Mit Unterstützung externer Fachplaner wie dem Institut für Energietechnik (IfE) und unter Einbindung der Öffentlichkeit wird schon seit einigen Monaten ein Fahrplan erarbeitet, wie der lokale Wärmebedarf langfristig klimaneutral gedeckt werden kann – sei es durch Fernwärme, Wärmepumpen, Solarthermie, Biomasse oder andere nachhaltige Lösungen.

Wir stehen vor der Frage, wie wir eine nachhaltige Wärmeversorgung für unsere Gemeinde sicherstellen können.

  • Welche Möglichkeiten gibt es, eine nachhaltige Wärmeversorgung für Großenseebach zu etablieren?
  • Was ist technisch möglich?
  • Wo kann ein Wärmenetz oder eine kleinere Verbundlösung wirtschaftlich sinnvoll aufgebaut werden?
  • In welchen Bereichen kann eine zentrale Wärmeversorgung zunächst ausgeschlossen werden und unter welchen Bedingungen können sich die Liegenschaftseigentümer/-innen künftig sicher und ökologisch mit Wärme zu versorgen?

Mit diesen Fragen werden wir uns auch in den nächsten Monaten intensiv befassen.

Das lässt sich derzeit noch nicht sagen. Die Wärmeplanung ist eine Analyse der aktuellen Situation und soll am Ende eine Empfehlung für die Kommune enthalten. Sie ist ein strategisches Planungsinstrument, verpflichtet aber nicht zum Bau eines Wärmenetzes.

Wichtig ist auch, dass die gesamte Planung unter dem Vorbehalt der weiteren politischen Rahmenbedingungen steht – Stichwort: Gesetzgebung und natürlich auch Fördermittel. Egal wie ist ein Wärmenetz in unserer Gemeinde aber sehr wahrscheinlich nur durch den Einstieg privater Investoren umsetzbar. Außerdem kommt es auf den Anteil der Hausbesitzer an, die sich anschließen lassen möchten.

Klar ist auch: Egal, was die Empfehlung am Ende sein wird: die Entscheidung über die Umsetzung liegt am Ende bei der Kommune (und den privaten Investoren). Es gibt keine Pflicht zum Austausch von Heizungen. Neben der Versorgung durch ein Nahwärmenetz buhlen auch noch viele andere Möglichkeiten um die Gunst der Menschen: von Wärmepumpen über PV-Anlagen bis hin zur Solarthermie.     

Wir sind bei dem Prozess der Wärmeplanung zudem auf Ihre aktive Unterstützung angewiesen, denn nur mit der Kenntnis über den Wärmebedarf sowie den Sanierungsstand der Gebäude unserer Bürgerinnen und Bürger und der grundsätzlichen Bereitschaft zu einem Anschluss an einen Wärmeverbund ist es möglich, die Umsetzungswahrscheinlichkeit zu bewerten und darzustellen. Weiterhin werden durch Ihre Angaben, die zur Auswertung notwendigen Daten detaillierter, was eine möglichst genaue Darstellung der Ergebnisse zulässt. Hierzu hatte die Gemeinde bereits im Dezember 2024 bzw. Juni 2025 eine freiwillige Umfrage gestartet, deren Daten von Ihnen als Bürgerschaft bereitgestellt und an uns weitergeleitet wurden.

Im Sommer 2025 hat das Institut für Energietechnik (IfE) der Gemeinde bei einem digitalen sogenannten „Kick-off“-Meeting die ersten Ergebnisse präsentiert. Nachdem diese dem Gemeinderat vorgestellt wurden, stellen wir diese Präsentation nun hier auch unseren Bürgerinnen und Bürgern als PDF-Download zur Verfügung.

Präsentation der Ersten Ergebnisse

Die Wärmeplanung ist vergleichbar mit einem Flächennutzungsplan und soll zunächst die möglichen Optionen zeigen. Der finale Weg wird über anschließende Konzepte für die Umsetzung finalisiert.

Der kommunale Wärmeplan sowie die darauffolgende Umsetzung möglicher Maßnahmen werden also einige Zeit in Anspruch nehmen. Wir werden Sie umfassend informieren, wann und in welchen Teilen des Gemeindegebiets gegebenenfalls mit der Umsetzung erster Maßnahmen zu rechnen ist, so dass Sie dies in Ihre Modernisierungsüberlegungen einbeziehen können. 

Wir bedanken uns herzlich für Ihre Unterstützung bei der Wärmeplanung für unsere Gemeinde Großenseebach!

Weitere Informationen...

… zur kommunalen Wärmeplanung finden Sie im unten eingebundenen Video ansehen, das den Prozess der Wärmeplanung anschaulich erklärt.

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen

Öffnungszeiten

Zu den folgenden Zeiten hat unsere Verwaltung geöffnet: 

Montag

08:00 - 12:00 Uhr

Dienstag

08:00 - 12:00 Uhr

Mittwoch

08:00 - 12:00 Uhr

Donnerstag

14:00 - 18:00 Uhr

Freitag

08:00 - 12:00 Uhr

Sie haben Fragen oder Anregungen?

Dann kontaktieren Sie uns einfach jederzeit unter folgenden Kontaktmöglichkeiten: 

Rückrufservice

Sie wünschen einen Rückruf? Bitte tragen Sie Ihre Daten ein. Wir werden uns dann baldmöglichst bei Ihnen melden.