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Veröffentlicht am: 15. Nov. 2024
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Gemeinde investiert in zusätzliche PV-Anlagen auf eigenen Dachflächen

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Im Zuge eines Energiecoachings für Gemeinden in Mittelfranken hatte auch die Gemeinde Großenseebach von 2021 bis 2023 geförderte Beratungsleistungen der Energieagentur Nordbayern GmbH in Anspruch genommen. Die Ergebnisse, die im Mai 2023 im Gemeinderat präsentiert wurden, enthielten auch die Empfehlung, gemeindliche Gebäude mit PV-Anlagen auszustatten, um umweltfreundlich selbst Energie zu erzeugen, um dadurch umweltschonender, unabhängiger und kostengünstiger zu werden.

Nach einem später erfolgten entsprechenden Ratsbeschluss wird diese Empfehlung nun umgesetzt. Kürzlich beauftragte der Erste Bürgermeister über die Verwaltung die Installation von mehreren Dach-PV-Anlagen, die in der nächsten Zeit erfolgen werden. Damit erhalten in den nächsten Wochen die Dächer der Grundschule, der Kita Seebachwichtel und der Kalthalle des Bauhofs am Schuttberg jeweils eine (zusätzliche) PV-Anlage mit unterschiedlicher Leistungskraft.


Grundschule Großenseebach Erweiterung Dach-PV-Anlage 2024 – Die aktuelle PV-Anlage auf der Grundschule Großenseebach wird bald erweitert (gelb markierte Fläche); danach wird die gesamte Dachfläche zur Erzeugung von Sonnenenergie genutzt.

PV-Anlage der Grundschule wird erweitert

Das neu zu errichtende Sonnenkraftwerk der Grundschule wird aus 40 Modulen bestehen, die insgesamt 80 qm Fläche PV-Generatorfläche bilden und so 17,8 Kilowatt Energie im Peak (kWp) erzeugen. Die Errichtung wird voraussichtlich im Januar 2025 erfolgen.

Diese neue Anlage wird 25.855 Euro kosten und das dort bereits seit November 2006 betriebene 24 kWp-Solarkraftwerk entsprechend ergänzen. Somit werden in der Schule nach Fertigstellung der neuen Anlage dann insgesamt 41,8 kWp  Energie aus Sonnenlicht erzeugt.

Die PV-Anlage der daneben befindlichen Mehrzweckhalle leistet 9,6 kWp; diese Photovoltaik-Anlage ist schon seit November 2006 in Betrieb.


Kita Seebachwichtel bald mit eigenem Sonnenkraftwerk

Durch die Installation einer PV-Anlage auf Dachflächen der Krippe unserer gemeindlichen Kindertageseinrichtung Seebachwichtel wird nach deren Inbetriebnahme dann 16 kWp Energie aus 36 Modulen (72 qm Fläche) erzeugt. Etwas ein Drittel davon wird die Kita selbst verbrauchen, der Rest wird eingespeist. Die Kosten für dieses Sonnenkraftwerk belaufen sich auf 22.900 Euro. Die Installation der PV-Anlage ist für Mitte Dezember 2024 geplant.

Krippe der Kita Seebachwichtel - Geplante PV-Anlage 2024 – Auf dem Dach der Krippe der Kita Seebachwichtel (vorn links) in Großenseebach soll bald ein Sonnenkraftwerk (Photovoltaik-Anlage) umweltfreundliche Energie erzeugen.

 

Kalthalle des Bauhof Großenseebach am Schuttberg - geplante PV-Anlage – Auch eine Dachseite der Kalthalle des Bauhofes soll demnächst (auf der gelb markierte Fläche) mit einer Dach-PV-Anlage ausgestattet werden.

PV-Anlage für die Bauhofhalle

Der gemeindliche Bauhof unterhält eine sogenannte Kalthalle am Schuttberg neben dem Bikepark mit Pumptrack. Auch die Dachfläche dieser gemeindlichen Liegenschaft wird demnächst mit einer Solaranlage ausgestattet. Die Installation soll voraussichtlich Mitte Dezember 2024 erfolgen.

Dann werden auf der südöstlichen Dachfläche der Bauhofhalle 45 Solar-Module mit einer Gesamtfläche von 90 Quadratmetern angebracht.

Diese neue PV-Anlage wird dann 20 kWp leisten und zunächst zu Volleinspeisung ins öffentliche Stromnetz dienen. Die Kosten für die Photovoltaik-Anlage der Bauhofhalle belaufen sich auf 26.459 Euro.


Ein Weiterer Schritt in Richtung Nachhaltigkeit

Mit diesen drei PV-Projekten mit insgesamt 53,8 kWp investiert die Gemeinde Großenseebach einen Gesamtbetrag 75.214 Euro in die Errichtung von Solarkraftwerken auf gemeindlichen Gebäuden. Diese Maßnahme bringt zahlreiche Vorteile für unsere Gemeinde:

Energieautarkie und Kosteneinsparungen: Durch die Nutzung von Sonnenenergie können wir den Strombedarf der Gebäude nachhaltig decken und langfristig Kosten einsparen. Das entlastet den Gemeindehaushalt und schafft finanzielle Spielräume für andere wichtige Projekte.

Klimaschutz und Nachhaltigkeit: Mit der Installation der PV-Anlagen leisten wir einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz und zur Reduzierung der CO₂-Emissionen. Jede erzeugte Kilowattstunde Sonnenstrom hilft uns dabei, unsere Klimaziele zu erreichen und die Umwelt für kommende Generationen zu schützen.

Vorbildfunktion:

Als Gemeinde möchten wir mit gutem Beispiel vorangehen und zeigen, wie wichtig die Umstellung auf erneuerbare Energien ist.

Unser Ziel ist es, die Nutzung umweltfreundlicher Energien in unserer Region weiter voranzubringen und auch andere zum Mitmachen zu motivieren.

Diese Investition ist ein wichtiger Schritt in Richtung einer nachhaltigeren, zukunftsorientierten Gemeinde. Wir freuen uns auf die positiven Effekte für Umwelt und Gemeindeleben."


PV-Anlage Solaranlage kWP Kilowatt Peak – Die Leistung einer PV-Anlage wird in kWP (Kilowatt Peak) angegeben.

kWp? Was ist das genau?

Die Einheit, in der die Leistungsfähigkeit einer PV-Anlage angegeben wird, ist kWp  (Kilowatt Peak). Eine Photovoltaikanlage mit einer Leistung von beispielweise 20 kWp kann pro Jahr in Mitteleuropa, je nach Sonneneinstrahlung, etwa 18.000 bis 22.000 kWh Strom erzeugen. Dies entspricht in etwa dem jährlichen Stromverbrauch von 5 bis 6 durchschnittlichen Haushalten in Deutschland, die pro Jahr jeweils etwa 3.500 bis 4.000 kWh verbrauchen. Ein anderer Vergleich: Mit dieser Menge an Strom könnten Sie ein Elektroauto etwa 100.000 km weit fahren (bei einem Durchschnittsverbrauch von 20 kWh pro 100 km) oder um etwa 200.000 LED-Lampen mit einer Leistung von 10 Watt jeweils eine Stunde lang zu betreiben.


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Wir danken den betroffenen Verkehrsteilnehmern und bitten um erhöhte Aufmerksamkeit im Bereich der Baustelle.

 

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Die Betrüger geben sich beispielsweise als Angehörige aus und setzen ihre Opfer mit einer angeblichen schweren Erkrankung oder einem Unfall unter Druck. Dabei kommen offenbar auch KI-generierte Stimmen zum Einsatz, die wie die Stimme eines Familienmitglieds klingen können. Anschließend werden häufig hohe Geldbeträge gefordert.

Bitte sprechen Sie mit Ihren Eltern, Großeltern, Angehörigen, Freunden und Bekannten über diese Betrugsmasche und sensibilisieren Sie insbesondere ältere Menschen.

Unser Tipp für Familien:
Vereinbaren Sie gemeinsam ein persönliches Codewort, das nur innerhalb der Familie bekannt ist. Wenn ein angeblicher Angehöriger am Telefon plötzlich Geld fordert oder eine Notlage schildert, lassen Sie sich das Codewort nennen. Kann die Person es nicht nennen, sollten Sie besonders vorsichtig sein.

Wichtig:

  • Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen.
  • Übergeben Sie niemals Geld oder Wertsachen an unbekannte Personen.
  • Beenden Sie das Gespräch und rufen Sie den Angehörigen unter der Ihnen bekannten Telefonnummer selbst zurück.
  • Informieren Sie im Zweifel die Polizei.

Bitte teilen Sie diese Information und sprechen Sie in Ihrer Familie darüber. Ein kurzes Gespräch und ein vereinbartes Codewort können helfen, Betrüger zu entlarven und Menschen vor einem hohen finanziellen Schaden zu schützen.

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Besuch von Staatsminister Joachim Herrmann in der Unterkunft der AWO-Obdachlosenhilfe ERH in Weisendorf.
Besuch von Staatsminister Joachim Herrmann in der Unterkunft der AWO-Obdachlosenhilfe ERH in Weisendorf.

Das neue Sozialprojekt „AWO-Obdachlosenhilfe ERH“ nimmt weiter konkrete Formen an. Am Mittwoch, 12. August 2026, informierte sich Bayerns Innenminister Joachim Herrmann über den aktuellen Stand des Projekts und besuchte dazu die seit Juni bestehende Unterkunft für wohnungslose Menschen in Weisendorf.

Das Projekt des AWO-Kreisverbands Erlangen-Höchstadt war bereits im März 2025 im Rahmen einer Bürgermeisterdienstbesprechung den Gemeinden im Landkreis vorgestellt worden. Inzwischen haben sich sechs Gemeinden vertraglich zur Zusammenarbeit mit dem AWO-Kreisverband verpflichtet.

Auch die Gemeinden Heßdorf und Großenseebach gehören zu den Kommunen, die sich für eine Zusammenarbeit mit der AWO entschieden haben. Die Gemeinderäte beider Gemeinden hatten in ihren Sitzungen im Januar 2026 (Großenseebach) und im März 2026 (Heßdorf) beschlossen, die gesetzliche Pflichtaufgabe der sicherheits- und ordnungspolitischen Unterbringung obdachloser Menschen an den AWO-Kreisverband Erlangen-Höchstadt zu übertragen. Die Bürgermeister und Verwaltung wurden beauftragt, die entsprechenden Verträge zu schließen.

Für die Gemeinden bedeutet die Zusammenarbeit insbesondere eine Entlastung bei der Organisation geeigneter Unterkünfte. Heßdorf und Großenseebach verfügen selbst nicht über eigene Räumlichkeiten, die kurzfristig für die Unterbringung wohnungsloser Menschen genutzt werden könnten. Ohne eine entsprechende Kooperation müsste im Bedarfsfall beispielsweise eine Unterbringung in einem Hotel organisiert werden.

„Auch wenn wir in Großenseebach derzeit keinen konkreten Bedarf an einer Unterbringung haben, war für uns klar, dass wir dieses Projekt unterstützen möchten. Wohnungslosigkeit kann jede Kommune vor Herausforderungen stellen – und dann ist es wichtig, dass es im Landkreis ein professionelles und verlässliches Angebot gibt. Unsere Unterstützung verstehen wir daher auch als Ausdruck kommunaler Solidarität“, erklärt Jürgen Jäkel, Erster Bürgermeister der Gemeinde Großenseebach.

Für die Gemeinde Heßdorf ist der Nutzen der Zusammenarbeit bereits unmittelbar sichtbar geworden. Eine Familie aus Heßdorf konnte in der Unterkunft aufgenommen und durch die Mitarbeitenden der AWO begleitet und unterstützt werden.

„Dass eine Familie aus Heßdorf bereits aufgenommen werden konnte und dort schnell Unterstützung erhalten hat, zeigt, wie wichtig dieses Angebot ist. Es geht eben nicht nur darum, kurzfristig ein Dach über dem Kopf zu schaffen. Die Menschen bekommen Unterstützung, um ihre persönliche Situation zu stabilisieren und neue Perspektiven zu entwickeln. Genau diesen ganzheitlichen Ansatz halten wir für besonders wertvoll“, betont Axel Gotthardt, Erster Bürgermeister der Gemeinde Heßdorf.

Die beiden Bürgermeister sehen in der Zusammenarbeit zugleich einen wichtigen Beitrag für eine verlässliche kommunale Daseinsvorsorge. Durch die gemeinsame Lösung können auch kleinere Gemeinden auf ein professionelles Unterstützungsangebot zurückgreifen, ohne selbst entsprechende Unterbringungsmöglichkeiten und Betreuungsstrukturen vorhalten zu müssen.

Das AWO-Modell geht dabei über die reine Unterbringung hinaus. Neben einem geeigneten Wohnraum erhalten die betroffenen Menschen eine intensive fachliche Betreuung. Ziel ist es, gemeinsam die Ursachen der Wohnungslosigkeit zu bearbeiten und den Menschen Perspektiven für ein selbstständiges Leben und die dauerhafte Überwindung der Wohnungslosigkeit zu eröffnen.

Seit dem 1. Juni 2026 ist die erste Unterkunft des Projekts im Landkreis geöffnet. Aktuell leben dort acht Menschen, die von zwei Mitarbeitenden betreut werden. Die beteiligten Gemeinden erhalten dadurch Unterstützung bei der Versorgung wohnungsloser Menschen und werden gleichzeitig von den damit verbundenen organisatorischen und verwaltungsbezogenen Aufgaben entlastet.

Bei einem ersten Treffen Ende Juli konnten sich bereits beteiligte Bürgermeisterinnen und Bürgermeister sowie leitende Verwaltungsmitarbeiterinnen und Verwaltungsmitarbeiter vor Ort ein Bild von der Arbeit machen. Besonders eindrücklich waren dabei die persönlichen Berichte von Bewohnerinnen und Bewohnern der Unterkunft, die schilderten, wie sie aufgenommen und bei ihren nächsten Schritten unterstützt werden.

Auch der Besuch von Staatsminister Joachim Herrmann unterstreicht die Bedeutung des Projekts. Im Mittelpunkt standen der bisherige Aufbau der AWO-Obdachlosenhilfe, die Erfahrungen aus den ersten Wochen des laufenden Betriebs sowie die weitere Entwicklung des Angebots im Landkreis.

Mit der AWO-Obdachlosenhilfe ERH verfolgen der AWO-Kreisverband und die beteiligten Gemeinden einen gemeinsamen Ansatz: Wohnungslosen Menschen soll nicht nur kurzfristig ein sicherer Platz zum Wohnen zur Verfügung gestellt werden. Durch die Verbindung von Unterbringung und sozialer Betreuung sollen vielmehr konkrete Wege aus der Wohnungslosigkeit eröffnet werden.

Für die beteiligten Kommunen schafft das Modell zugleich Planungssicherheit und eine verlässliche fachliche Unterstützung bei einer Aufgabe, die sie im Bedarfsfall kurzfristig und häufig unter schwierigen Rahmenbedingungen erfüllen müssen.

Öffnungszeiten

Zu den folgenden Zeiten hat unsere Verwaltung geöffnet: 

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Mittwoch

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Freitag

08:00 - 12:00 Uhr

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